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Superstar im Rampenlicht – Astaxanthin ist der Champion unter den Antioxidantien

Wussten Sie, dass Lachse innerhalb von vier Wochen bis zu 1000 Kilometer schwimmen können – und das sogar gegen den Strom? Das entspricht ungefähr der Strecke von Hamburg nach Paris. Doch wie sind diese bei uns vor allem als Speisefische beliebten Tiere zu solchen Höchstleistungen fähig? Mit eiserner Disziplin und hartem Ausdauertraining? Nicht ganz. Sie profitieren vielmehr zu einem großen Teil von der Wirkung leistungsfähiger Antioxidantien. Aber was sind Antioxidantien überhaupt, worin sind sie enthalten und wer kann sie gebrauchen?

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die die geniale Fähigkeit haben, sich an sogenannte freie Radikale zu binden und diese unschädlich zu machen. Diese sauerstoffhaltigen Moleküle entstehen bei der Oxidation, der Vereinigung von chemischen Verbindungen oder Elementen mit Sauerstoff. Das ist an sich kein unnatürlicher Vorgang, in unserem Körper kommt es ständig zu Oxidationen. Unsere Atmung, die Verdauung und sogar unser Immunsystem verursachen bei ihrer normalen „Arbeit“ vermehrt freie Radikale. Eigentlich sind sie also nur Zwischenprodukte im Zellstoffwechsel. Die Sache hat nur einen Haken: Sie sind besonders reaktionsfreudig, denn ihnen fehlen ein oder mehrere Elektronen.

Um diesen Mangel auszugleichen, werden sie zu diebischen Zeitgenossen, indem sie anderen Molekülen einfach die Reaktionspartner wegnehmen. Die „Opfer“ dieser kriminellen Machenschaften werden damit wiederum selbst zum freien Radikal, da ihnen ja nun ebenfalls ein Elektron abhandengekommen ist. Und so sind ratzfatz ungünstige Kettenreaktionen im Gange, zentrale Stoffwechselvorgänge werden unterbrochen und es kommt zu „oxidativem Stress“. Sind wir bereits erschöpft, entstehen zu allem Übel große Mengen einer sehr reaktionsfreudigen Version des Sauerstoffatoms, der sogenannte Singulett-Sauerstoff, sowie noch weitere schädliche freie Radikale. Sie schädigen zahlreiche Zellstrukturen, verändern Zellmembranen und Proteine und sogar das Erbgut. Und als wäre das noch nicht genug, sind sie auch maßgeblich am Alterungsprozess beteiligt. Freie Radikale haben es also nicht nur auf unsere Gesundheit abgesehen, sondern sie torpedieren auch noch unseren Teint.

Zellstress hat vielfältige Ursachen

Oxidativer Stress entsteht aber auch durch ungünstige Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung, Feinstaub und die Belastung unseres Wassers mit Schadstoffen. Aber auch Zusatzstoffe, wie sie häufig in stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und Fertiggerichten vorkommen, sowie ein zu hoher Alkoholkonsum, Rauchen und zu viel Zucker bereiten den freien Radikalen eine perfekte Bühne für ihr zerstörerisches Treiben. Wer zudem im Beruf und vielleicht sogar in der Freizeit ständig unter Strom steht, setzt seinen Körper einer übermäßigen Anspannung aus, die schnell zu Lasten der Gesundheit gehen kann. Normale Alltagsaufgaben fallen zunehmend schwerer oder können überhaupt nicht mehr bewältigt werden, wir sind erschöpft und hundemüde, aber sobald wir im Bett liegen, können wir vor lauter Angst und Sorge kein Auge zumachen. Und schon befinden wir uns mitten in einem fatalen Teufelskreis.

Doch auch beim Sport entsteht oxidativer Stress, denn für die hohen körperlichen Leistungen werden Nährstoffe und Sauerstoff benötigt, die absorbiert und in den Zellen in Energie umgewandelt werden. Intensive körperliche Belastungen führen allerdings zu einer höheren Stoffwechselrate und damit zu wesentlich mehr freien Radikalen, die den Trainingseffekt mindern und gesunde Zellen angreifen. Diese können dann keine Energie mehr produzieren, die Muskeln „verhungern“ und es kommt zur Übersäuerung und vorzeitigen Ermüdung.

Kraftvolle Helfer gegen freie Radikale

Dabei ist oxidativer Stress gar nicht mal per se immer schädlich, sondern für bestimmte Körperfunktionen sogar wichtig, bei Sportlern beispielsweise für die Hochregulation antioxidativer Enzymsysteme. Trotzdem sollte im Körper am besten alles in Balance bleiben und ein ausgewogenes Gleichgewicht herrschen, das heißt, oxidativer Stress nicht Überhand nehmen. Und dafür ist eine ausgewogene Ernährung mit vielen Antioxidantien schon mal die halbe Miete. Die kraftvollen Helfer beim Kampf gegen freie Radikale stecken vor allem in frischem Obst und Gemüse, aber auch in Sprossen, Kräutern, Wildpflanzen und Nüssen. Auch naturbelassene Öle und Fette füllen das Antioxidantien-Konto auf. Zu den wohl bekanntesten Vertretern gehören die Vitamine A, C und E sowie einige Spurenelemente wie Eisen, Selen und Zink.

Darüber hinaus spielen im Ensemble der Antioxidantien viele sekundäre Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle. Reich an Phytoöstrogenen sind zum Beispiel Sojabohnen, Leinsamen und Hülsenfrüchte. Eine weitere Gruppe wertvoller Pflanzenstoffe sind die Flavonoide. Zu ihnen gehören unter anderem Anthocyane, wie sie in der Aroniabeere vorkommen, Catechin aus dem Grünen Tee sowie Oligomere Proanthocyanidine, kurz OPC, die sich vor allem in Traubenkernen finden und die sowohl in der Ernährung als auch in Kosmetikprodukten als „Jungbrunnen“ gefeiert werden. Die bekanntesten sekundären Pflanzenstoffe sind die Carotinoide. Sie sind für die leuchtenden Farben vieler Früchte und Gemüsesorten verantwortlich. Karotten beispielsweise verdanken ihr Orange dem Betacarotin, und Lycopin färbt Tomaten rot. Aber auch Spinat und Grünkohl punkten mit einem hohen Gehalt an Zeaxanthin bzw. Lutein, beides Substanzen aus der Gruppe der Carotinoide.


Orangen Blutorangen Obst

Bunte Gemüsevielfalt statt Wurst und Chips

Auf dem Teller darf es also jeden Tag kunterbunt zugehen. Mindestens 800 Gramm Obst und Gemüse sollten es sein, gerne auch mehr. Dabei gilt: Obwohl Obst sehr vitaminreich und in der warmen Jahreszeit besonders erfrischend ist, sollten wir nicht übermäßig viel davon verzehren. Anders sieht das beim Gemüse aus. Dort darf nach Herzenslust zugegriffen werden. Eine besonders nährstoffschonende Zubereitungsart ist das Dünsten. Lange Kochzeiten hingegen können wichtige Inhaltsstoffe zerstören und hinterlassen eher einen fad schmeckenden Brei statt knackiger Vitaminbomben – das Auge isst schließlich mit. Ungefähr die Hälfte der täglichen Gemüseration sollte sogar roh gegessen werden. Das abendliche Wurstbrot kann also häufiger mal pausieren und stattdessen zum Beispiel einem farbenfrohen Salat den Vortritt lassen. Und wer die nächste Folge seiner Lieblingsserie bis jetzt nur mit einer Tüte Chips so richtig genießen konnte, kann zur Abwechslung mal Möhren- und Kohlrabi-Sticks knabbern. Der „Sound“ beim herzhaften Zubeißen ist ähnlich gut, und das Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun, noch viel besser.

Jeden Tag auf eine positive Antioxidantien-Bilanz zu kommen, wäre also gar nicht mal so schwer. Doch auch wer ernährungstechnisch ganz vorbildlich unterwegs ist, schafft es zwischen 25 neuen E-Mails, Handy-Dauerklingeln und dem morgendlichen Sprint zum Bus meist einfach nicht, die empfohlene Menge zu sich zu nehmen. Unsere heutzutage oftmals hektische Lebensweise fordert an dieser Stelle leider ihren Tribut. Dann also doch essen, worauf man Lust hat und das freudlose Kauen an rohem Brokkoli lieber denjenigen überlassen, die einfach weniger Stress haben? Sollen die doch ganz gechillt ihre Petersilie-Grünkohl-Smoothies schlürfen, bis der Mixer glüht? Auf gar keinen Fall! Ein effektiver Ausweg aus dem Dilemma können nämlich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sein, die den Mangel an Antioxidantien zuverlässig ausgleichen. Doch welche sind die richtigen? Wahllos die Regale des nächsten Drogeriemarktes zu plündern, bringt eher wenig. Vielmehr kommt es hier auf echte „Fachkompetenz“ an.

Umweltstress? Einfach mal rot werden mit Astaxanthin

Und diese Kompetenz kann Astaxanthin vorweisen. Der rötlich-violette Farbstoff ist der unangefochtene Champion in der Riege der Antioxidantien. Wenn es um die Neutralisierung von Sauerstoffradikalen geht, gilt er als das leistungsfähigste Antioxidans, das in der Natur vorkommt. So ist Astaxanthin beispielsweise 40-mal stärker als Betacarotin, 1500-mal stärker als Curcumin und sage und schreibe 6000-mal stärker als Vitamin C, wie wissenschaftliche Studien ergaben. Woher kommt diese Superpower? Astaxantin gehört ebenfalls zur Gruppe der bereits vorgestellten Carotinoide und kommt natürlicherweise in der Mikroalge Haematococcus Pluvialis vor. Die einzellige Pflanze ist Ursprung und Quelle von natürlichem Astaxanthin und kann mit unglaublichen 6000 mg pro 100 Gramm aufwarten. Damit verfügt sie über die höchste Konzentration, die bislang in der Natur nachgewiesen wurde. Der Stoff ist für die Alge sozusagen die Lebensversicherung. Sie bildet ihn als Schutzschild gegen widrige Umweltbedingungen wie Kälte und Hitze und kann mit seiner Hilfe sogar bis zu 40 Jahre in Trockenheit überdauern! Dass die eigentlich grüne Alge unter Stress steht, kann man dann daran erkennen, dass sie sich rot verfärbt. Sie hat alle Stoffwechselvorgänge, an denen das grüne Chlorophyll beteiligt ist, eingestellt und richtet ihre gesamte Aufmerksamkeit darauf, rotes Astaxanthin anzureichern. Zu beobachten ist das manchmal in ausgetrockneten Pfützen, die eine rötliche Farbe angenommen haben.

Doch das ist noch längst nicht alles. Haematococcus Pluvialis ist in der Lage, ihre geballte Kraft an andere Lebewesen weiterzugeben. Wenn also Tiere wie Hummer oder Krill, aber auch Flamingos die Algen fressen, färben sie sich durch das Astaxanthin nicht nur rötlich, sondern werden auch zum echten Superfood für weitere Tiere. Erinnern Sie sich noch an den eingangs erwähnten Lachs und sein ausgeprägtes Talent als Langstreckenschwimmer? Das kommt – genau! – vom Astaxanthin. Denn Lachse ernähren sich unter anderem von Krill, mit der Folge, dass sich das Astaxanthin aus den kleinen Krebstierchen wiederum in den Muskeln der Lachse anreichert.

Echtes Multitalent mit vielen Vorteilen

Die phänomenalen Eigenschaften liegen beim Astaxanthin im Detail. Es unterscheidet sich nämlich in seiner chemischen Struktur geringfügig von den anderen Carotinoiden. Doch genau dieser kleine Unterschied macht es zum Superstar. Dabei stechen vor allem folgende Vorteile heraus:

  • Astaxanthin kann sich blitzartig im ganzen Körper verteilen und somit jede einzelne Zelle erreichen. Es unterstützt die Mitochondrien, auch bekannt als „Kraftwerke“ der Zellen, und schützt somit alle Organe, Gewebestrukturen, Gelenke und auch die Haut äußerst effektiv vor oxidativem Stress.
  • Astaxanthin verbindet sich mit dem Muskelgewebe und wirkt dort erhöhter Oxidation und Entzündungsprozessen entgegen. Es trägt dazu bei, dass die Muskeln optimal funktionieren und sich schneller erholen. Die Leistung von Sportlern verbessert sich.
  • Astaxanthin kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und deshalb auch das Gehirn und die Zellen des zentralen Nervensystems direkt an Ort und Stelle gegen Entzündungen und freie Radikale starkmachen.
  • Astaxanthin überwindet auch die Blut-Retina-Schranke und ist in der Lage, in der Netzhaut des Auges einen antioxidativen und entzündungshemmenden Schutzschild aufzubauen.
  • Astaxanthin wirkt niemals pro-oxidativ und kann deshalb keine anderen Zellen schädigen.

Diese schlagenden Argumente sprechen für sich und erleichtern die Entscheidung für eine Nahrungsergänzung mit Astaxanthin. Aber Achtung: Hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Und diese entscheiden maßgeblich über die Bioverfügbarkeit und damit über die Wirkung. Um seine genialen Fähigkeiten nämlich optimal entfalten zu können, muss Astaxanthin nahezu frei von Chlorophyll sein. Oder andersherum: Je mehr Chlorophyll in der Zelle vorhanden ist, desto unreiner ist das Astaxanthin. Die Chlorophyllabbaustoffe, sogenannte Phäophorbide, können sogar schädlich wirken.

Herkunft entscheidet über Wirkung und Sicherheit

Ausschlaggebend für Qualität und Wirkung ist außerdem die Herkunft. Astaxanthin, das in kontaminationsanfälligen Teichen oder Röhrensystemen gezüchtet wird, kann als eher minderwertig betrachtet werden. Bei der Auswahl kommt es unbedingt darauf an, dass das Astaxanthin aus einem vollständig geschlossenen System stammt. Zu diesem Zweck werden spezielle Photobioreaktoren genutzt, die unter ständiger Kontrolle stehen und so frei von Schadstoffen und Schwermetallen sind. Auch haben Gentechnik, allergieauslösende Substanzen sowie künstliche Farb- und Konservierungsstoffe in einem hochwertigen Astaxanthin-Präparat nichts zu suchen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt deshalb ein Astaxanthin-Präparat, das dem internationalen pharmazeutischen Referenzstandard nach USP FCC entspricht und am besten nach den strengen Kriterien der Kölner Liste getestet ist. Nur so sind höchste Reinheit, Qualität und Stabilität und damit Produktsicherheit und Wirkung garantiert. Tausend Kilometer zu schwimmen werden wir zwar trotzdem lieber den Lachsen überlassen, aber vielleicht fühlen wir uns dank Astaxanthin zumindest so wohl wie ein Fisch im Wasser.

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